12. Mai, Brooklyn

Das Wetter ist mit 27 Grad hochsommerlich und ich beschließe mir Brighton Beach, auch als Little Odessa bekannt, anzuschauen. Aber erst mal ans Wasser und dank schwarzer Unterwäsche kann ich auch ganz ungeniert ein Sonnenbad nehmen, denn meinen Bikini hatte ich dummerweise nicht eingepackt. Besonders cool finde ich die futuristisch anmutenden Umkleide-/Toilettenbauten. Anschließend schlendere ich die Brightwater Avenue entlang an vielen Läden mit kyrillisch beschrifteten Schildern vorbei. Zum Schluss kaufe ich noch ein paar Lebensmittel, denn die Preise sind hier erheblich niedriger. Außerdem gibt es tolle Sachen die ich nicht kenne, z.B. Käse und Süßkram. Jetzt knurrt mir aber der Magen, ich folge also einem Restaurant-Tipp und gehe in ein russisches Lokal und bestelle Shurpa und Campote. Mal schauen was ich bekomme – eine sehr leckere Suppe mit viel Dill und eine Art verdünnter Kompottsaft in dem ein Stück Pflaume schwimmt. Im Hintergrund läuft MTV aus Russland.

dav
sdr

11. Mai, Brooklyn

Heute habe ich mal wieder einen etwas entspannteren Tag geplant. Gegen 11 h mache ich mich auf den Weg zum Marine Park. Kurz nach 12 h bin ich da und wie in den meisten größeren Parks gibt es eine große Anzahl an Spielfeldern für Baseball, Lacrosse und Soccer. Eigentlich will ich ja in den Naturpark, aber der ist dann etwas enttäuschend. Es wurde viel abgeholzt dadurch sieht man den ganzen Müll der sich angesammelt hat und alles sieht etwas trostlos aus. Die Vögel scheint das allerdings nicht weiter zu stören. Auf dem Heimweg entdecke ich einen Vorgarten von Mets-Fans und muss ein bisschen schmunzeln.

10. Mai, Manhattan

Heute geht es Downtown, erst mit dem L Train und dann mit dem J Train. Kaum im Financial District angekommen versuche ich einen der Hotspots die mir Google versprochen hat zu finden um mit Boris zu skypen. Klappt leider eher mittelmäßig. Danach geht’s weiter zum Büro der Metro um mir meinen Seniorenpass ausstellen zu lassen. Noch einen Blick in die Battery Urban Farm, ein Projekt für Schulen und alle Interessierten, eine Bretzel gekauft und dann starte ich am berühmten Bullen vorbei meinen ersten Avenue-Gang, den Broadway entlang. Mein schönstes Erlebnis – The Strand Bookstore. Beim Union Square steige ich müde, aber zufrieden in die Metro nach Hause.

dig

9. Mai, Brooklyn

Heute nix groß gemacht. Gegoogelt, geskypt, telefoniert, gelesen und einen kleinen Spaziergang (also max. 4 km) gemacht. Daher gibt es auch heute keine Fotos.

8. Mai, Brooklyn

Heute will ich meinen Bibliotheksausweis abholen. Ich mache mich auf den Weg zur 59th St, frage unterwegs einen Briefträger und lande in einem ganz anderen Branch als geplant. Schnell noch ein Buch mit Walking Tours in NYC ausgeliehen und dann zu dem Branch zu dem ich ursprünglich wollte – bei mir gleich ums Eck. Jetzt weiß ich das auch. Unterwegs werde ich von einem Icecream Truck verfolgt. Um 14 h ist Skype Termin mit Boris und ich finde kein öffentliches WLAN. Endlich sehe ich einen Dunkin Donuts, yeah. Leider ist er nicht bestuhlt, ich skype also auf der Straße. Fix und foxi weiter zu Sister Eileen, unserer (hoffentlich) zukünftigen Vermieterin. Das werden dann zwei sehr nette Stunden, sie hat viel erlebt, ist viel gereist, wir sind uns gleich sympathisch, das wird sicher toll. Zur großen Freude einen Target (Kaufhaus) mit Targethund entdeckt. Und einen Grünstreifen mit Kunst aus Müll. Noch einen kurzen Abstecher in den Park und danach same procedure as yesterday. Das waren dann wieder ca. 16 km, uff.

7. Mai, Brooklyn

Heute geht’s los mit Exploring. Erst zum van Wyck Park mit dem ältesten Farmhaus New Yorks, der ist leider wegen Umbauten geschlossen. Dann zum Holy Cross Cemetary, der ist riesig und ich finde den Eingang nicht. Außerdem ist drin keine Menschenseele zu sehen, very strange. Kurz einen Schlenker zum Church Street Festival und dann weiter zum Prospect Park, Baseball gucken und Enten und Hunde mit ihren Menschen. Und dann Richtung Heimat ein Stück die crazy Flatbush Avenue entlang wo auch das wunderbare King’s Theater ist. Weiter durch endlos lange Straßen. Manchmal grüßt man sich, fragt wie es geht, wünscht sich einen „good one“. Und wenn man Glück hat, entdeckt man unter ein paar hübschen Korbstühlen vielleicht eine verschlafene Katze. Nach ca. 16 km endlich daheim, das war ein langer Tag.

sdr

6. Mai, Brooklyn

Hier gibt es Food Universe, Food Land, Food Town und dann aber nicht Food House sonder Key Food. Tunisia und ich sind gleich in der Früh zu Food Land gefahren und die Preise haben mich erstmal umgehauen. Nach dem Auspacken bin ich dann noch die anderen Läden checken gegangen und danach war ich kaputt und bin heim und ins Bett. Heute gibt es noch kein Foto.

5. Mai, unterwegs

Alles lief gut, die Passkontrolle war zügig und die Beamtin lustig. Weiter gings mit dem Shuttlebus, dann dem Airtrain und dann dem A Train. Und dann hielt der Zug nicht da wo er sollte. Also bevor es bis nach Manhattan gegangen wäre schnell raus. Weiter mit dem G Train bis zur Endstation, dann mit dem F Train bis Kings Highway und zum Schluss noch mit dem Bus in die Flatlands und so einmal um ganz Brooklyn herum. Geschafft!