
Boris hat Geburtstag und bekommt nach dem Frühstück noch den neuesten „Indiana Jones“ Film auf Blueray. Danach ziehen wir wieder los, zuerst zum fnac in der Ruhe de Rennes um eine Platte zu kaufen die Boris dort am Samstag gesehen hatte. Und dann schlängeln wir uns über den Eiffelturm rüber ins 16. Arrondissement, wo wir schrecklich teuren und sehr lommeligen Kaffee in einem schicken kleinen Café trinken. Auch die Läden sind hier sehr schick, so kommen wir zum Beispiel an einem Fischfachgeschäft vorbei, in dem es eine Unzahl an hübsch verpackten Sardinendosen gibt. Wir gehen weiter zum Trocadero wo wir eine kleine Pause machen. Und dann sind wir im Bois de Boulogne und komplett weg von der Stadt. Auf kleinen Waldwege gehen wir Richtung Fondation Louis Vitton wo wir um 16:30 h Reservierungen für die Mark Rothko Ausstellung haben. Gut, dass wir etwas zu früh dort sind, denn die Sicherheitschecks sind strenger als am Flughafen. Aber das Warten hat sich gelohnt, denn die Ausstellung ist überwältigend und nach zwei Stunden schwirrt uns der Kopf ob all der vielen tollen Bilder. Von der Dachterrasse haben wir einen wundebaren Blick auf ein etwas anderes Paris, fast könnte meinen man schaut auf Manhattan. Mit einem Shuttlebus werden wir zum Place Charles de Gaulle gefahren und sehen auf diese Weise sogar noch den Arc de Triomphe. Wir gehen zur Metrostation und weil gerade eine Bahn da steht, spurten wir los und mich haut es der Länge nach hin auf rechtes Handgelenk, Knie und linke Wange. Boris und eine sehr nette Französin helfen mir auf und in die Bahn und zum Glück ist trotz Rushhour ein Platz frei. Mir wird kurz schlecht und dann kalt, halt die typischen Schockreaktionen, aber beim Aussteigen geht es mir dann bereits wieder besser. Wir finden nicht weit vom Hotel ein indisches Restaurant und essen jeder ein sehr leckeres Thali. Eigentlich wollten wir noch einen Cocktail trinken, aber wir sind beide bettreif und gehen deshalb zurück zum Hotel.

























