
Ursprünglich wollten wir heute ins MoMA, aber mit allem anderen was wir vorhaben, merken wir schnell, dass das zu ambitioniert wäre. Deshalb sieht der Plan nun so aus: Koffer und Rucksack schnappen, mit dem Bus Nr. 119 nach Manhattan fahren, von dort nach Brooklyn fahren, im „Der Pioneer“ Kaffee trinken, zum Plattenladen fahren (Boris) / zu Eileen fahren (ich), schnacken, zusammen mit Eileen nach Dyker Heights fahren, Tunisia treffen, die berühmte Weihnachtsbeleuchtung anschauen, mit Eileen zurück fahren, bei ihr unsere eingelagerten Sachen in Koffer und Rucksack packen, zusammen mit ihr und Francis im „Thai Farm Kitchen“ zu Abend essen und dann mit öffentlichen Verkehrsmitteln heim fahren. Der Start ist recht holprig, denn der erste Bus hat Verspätung und als er endlich kommt fährt er einfach an uns vorbei weil er voll ist. Der nächste Bus nimmt uns und ein paar andere noch mit (standing room only), aber danach fährt er durch ohne zu halten. An den Haltestellen stehen verzweifelte Menschen zum Teil mit Koffern die wahrscheinlich Bus/Bahn/Flugzeug erreichen müssen und nun vielleicht verpassen. In Brooklyn auf der Church Avenue dann das vertraute Spiel, vis a vis kommen eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs Busse bis auf unserer Seite einer kommt. Aber dann sitzen wir vor unserem Kaffee und sind zufrieden, bei Eileen ist es so, als ob wir nie weg gewesen wären, Tunisia strahlt und sieht super aus und die Arbeit macht ihr Spaß, die Weihnachtsbeleuchtung ist unglaublich, bei Madame im Restaurant werden wir herzlich begrüßt und die Rückreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln klappt. Kurz nach Mitternacht sind wir daheim und froh, dass alles soweit geklappt hat.





















