
Bei Boris stehen heute die restlichen Plattenläden auf der Liste und ich habe noch ein paar Highlights, die ich mir anschauen will. Zuerst gehe ich zum Alamo Square um die „Painted Ladies“ zu sehen. So werden die viktorianischen Häuser genannt, die mit mehr als zwei Farben gestrichen sind. Auf dem Weiterweg entdecke ich noch einige der angemalten Damen. Wie in jeder Stadt, gibt es auch in San Francisco inzwischen sehr viele schöne Murals, aber die Clarion Alley ist komplett besprayt und es sind tolle Bilder dabei. Einige von euch wissen wie gerne ich rutsche und als ich von der Rutsche im Seward Mini Park gelesen habe, habe ich sie natürlich sofort auf meine Liste gesetzt. Entworfen hat sie 1973 die damals 14-jährige Kim Clark im Rahmen eines, von Bildhauerin Ruth Asawa ausgeschriebenen Wettbewerbs, um den steilen Straßenabschnitt zu überwinden. Natürlich kann man auch zu Fuß gehen, aber rutschen macht so viel mehr Spaß. Inzwischen ist es halb drei, ich lasse die Twin Peaks, von den spanischen Gründern der Stadt Los Pechos de la Chola (in etwa, die Brüste des Indianermädchens) genannt, links liegen und gehe ins Castro, das genderübergreifende Viertel der Stadt, wo die Auswahl an Restaurants und Cafés groß ist. Frisch gestärkt gehe ich zurück zum Hotel mit vorher noch einem kurzen Abstecher nach Japantown und dann marschieren Boris und ich die 45 Minuten zum „Next Level Burger“, der uns schon in Portland so gut gefallen hat. Heim nehmen wir aber den Bus, heute sind wir genug gelaufen.






















