
Heute wollen wir mit der Fähre um den See fahren, um 9:30 h machen wir uns auf den Weg und pünktlich 40 Minuten später geht es los mit der „MS Klagenfurt“. Wir haben Glück und ergattern einen Tisch im Schatten. Schon der zweite Halt ist Maria Wörth, die Halbinsel mit der kleinen gotischen Pfarrkirche Hll. Primus und Felician und daneben der Winterkirche. Im Hintergrund sieht man den — samt Sendemast — mit 100 m höchsten Holzaussichtsturm der Welt auf dem Pyramidenkogel. Weiter geht es nach Pörtschach mit dem Peter Alexander Steg und dann nach Velden, dem westlichsten Halt auf dem See. Und nur eine Viertelstunde später geht es wieder zurück. Lee geht es nicht so gut und er beschließt nach Hause zu fahren, wir verlassen ihn in Pörtschach um ein bisschen zu bummeln und Kaffee zu trinken. In einer großen Konditorei bestellen wir die leckere Haustorte und bekommen sogar zwei Iced Latte, obwohl er nicht auf der Karte steht. Und weil auch die anderen Backwaren sehr gut aussehen, kaufen wir für die Heimfahrt morgen gleich zwei Brötchen und zwei Schneckennudeln. Auf dem Weg zurück zum Anleger probiere ich ein pink-orange gemustertes Kleid an und Boris schenkt es mir. Das lass ich gleich an. Inzwischen ist der Himmel recht schwarz geworden und bald zucken auch die ersten Blitze durch die Wolken. Wir warten am Anleger und beobachten die Boote der Wasserpolizei und ein Segelboot das den Wind für einen kurzen Ausflug nutzt. Plötzlich ertönt ein Schrei und wir sehen einen Schwimmring über das Wasser jagen. Pünktlich mit den ersten Tropfen taucht die Fähre, die „MS Kärnten“, auf — und fährt weit draußen vorbei. Aber das sah zum Glück nur so aus, sie muss wohl einen großen Bogen machen und jetzt kommt sie, die Matrosen stehen mit den Tauen bereit, da gibt sie plötzlich Gas und fährt dicht an uns vorbei. Boris ruft laut „Hallo“ und man gibt uns mit Zeichen zu verstehen, dass ein neuer Anlegeversuch gemacht werden muss. Beim zweiten Mal klappt es, wir scherzen kurz mit der Crew und bestellen uns dann auf den Schreck ein Kaltgetränk bei dem netten Kellner aus den Niederlanden. Zurück in Krumpendorf nieselt es zum Glück nur noch und bald sind wir daheim, kaufen beim Spar noch ein paar Sachen für das Abendessen und die Heimfahrt und dann beginnt der gemütliche Teil des Tages.


























