
Ein Hoch auf die Drogen, ich habe sehr gut geschlafen und es geht mir wieder viel besser. Nach dem Frühstück fahren wir in den Stadtteil Ikebukuro und unterwegs plaudere ich mit einer Mitfahrerin über die Mumins, die hier sehr populär sind und ihre Tasche auf der PEZ-Spender abgebildet sind. In Ikebukuro wollen wir zu einem Skechers-Laden, denn Boris hat dort ein paar schöne Schuhe gesehen, aber weil wir zu früh dran sind, gehen wir noch ein letztes Mal in den „Daiso“ und kaufen Verpackungsmaterial für die Schallplatten. Und dann geht es zu den Schuhen, wo ich tatsächlich auch ein Paar finde. Danach trennen sich unsere Wege wieder und ich gehe in die „Loft“ Filiale in der ich noch nicht gewesen bin. Und tatsächlich werde ich wieder fündig, erst bei den Lebensmitteln und dann in der Papeterie. In Kyoto hatte ich im „Loft“ nämlich wunderhübsche Schreibblöcke gesehen, konnte mich aber unter den drei Designs nicht entscheiden und habe dann in den anderen Tokio-Filialen vergeblich danach gesucht. Und hier sind sie plötzlich, nur entscheiden kann ich mich immer noch nicht, deswegen nehme ich alle drei und noch ein T-Shirt mit dem coolen Katzendesign von dem ich schon einen Anstecker habe. Jetzt aber genug geshoppt, ich fahre nach Harajuku, denn dort soll es nette Cafés geben. Zuerst stehe ich auf einer riesigen Straße mit teuren Geschäften. Hier befindet sich auch das verspiegelt Gebäude in das eine Grünfläche eingebaut wurde, da muss ich natürlich hinauf. Wieder unten, biege ich ab in eine der vielen kleinen Seitenstraßen mit winzigen Läden und Restaurants. Und tatsächlich sehe ich bald ein Schild auf dem „Jazz & Coffee“ steht, das klingt gut. Ich kletterer eine steile Treppe hinauf und stehe im „Jazz Union“, einer winzigen Jazz Kissa und weil es heute so sonnig ist, bestelle ich einen Iced Latte und höre eine Weile Musik. Anschließend mache ich mich auf Richtung Hotel, setze mich aber noch ein Weilchen in den Hibiya Park um zu lesen. Langsam wird es dunkel, ich gehe die paar Meter zum Hotel und bin plötzlich mitten im Filmfestival-Gewimmel, der rote Teppich ist ausgerollt, die Presse steht bereit, bestimmt kommt bald ein Star. Da leider keiner mein Autogramm will, gehe ich auf unser Zimmer, kurz darauf kommt Boris und wir planen unser letztes Abendessen in Japan. Unsere Wahl fällt auf das „Old Delhi“, eine gute Wahl, das Essen ist vorzüglich. Auf dem Heimweg sehen wir, dass der rote Teppich bereits aufgerollt ist.


























